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Beichte

BeichtstuhlDie Beichte

Das Sakrament der Beichte (oder Sakrament der Versöhnung, wie es heute oft genannt wird) ist das Zeichen der Versöhnung mit Gott und dem Menschen. Unser Leben verläuft nicht immer glatt. Es gibt Brüche und Sackgassen. Und Gott schenkt uns die Freiheit, uns immer wieder neu zu entscheiden: Tue ich das, was gut ist oder böse? So verstricken wir Menschen uns immer wieder in Schuld. Sünde bedeutet dabei, sich von Gott und den Mitmenschen abzukehren. Doch Gott streckt uns immer wieder die Hand zur Versöhnung aus. Denn mit seinem Tod am Kreuz hat Jesus, Gottes Sohn, auch die Schuld der Welt auf sich genommen und sie erlöst. An dieser Erlösung von den Sünden haben wir Menschen nun Anteil.

Im Gespräch mit dem Priester, das unter vier Augen und hinter verschlossenen Türen stattfindet, können wir unsere Schuld gestehen und bereuen. Im Namen Jesu spricht der Priester dann die Lossprechungsformel. So wird in Zeichen erfahrbar, dass Gott den Sünder wieder annimmt und ihm die Schuld vergibt. Das befreit zu einem neuen Leben in der Nachfolge Jesu und ermutigt, es von nun an besser zu machen.

Wann kann ich das Sakrament der Versöhnung erhalten?

Regelmäßige Gelegenheiten zum Beichten bietet Pfarrer Mach immer während der Eucharistischen Anbetung in der Woche vor dem Herz-Jesu-Freitag (1. Freitag im Monat). Die Andachtstermine finden Sie im Pfarrbrief.

Nach telefonischer Absprache mit Pfarrer Mach sind auch andere Beichttermine möglich.

Im Advent und in der Fastenzeit können Sie auch an der Bußandacht teilnehmen, die aber nicht die sakramentale Beichte ersetzt. Im Anschluss an die Bußandacht besteht aber die Möglichkeit zur sakramentalen Beichte.

Vor der Erstkommunion und der Firmung gehen alle entsprechenden Kinder und Jugendlichen obligatorisch zur Beichte.