Eine Welt-Aktionen

"Eine-Welt-Verkauf" - Verkauf fair gehandelter Waren:

Sonntag, 2. Juli 2017 nach dem 10:30 Uhr-Gottesdienst in der Kirche

 

 

Einen Beitrag für fairen Konsum liefert das "Eine-Welt-Verkauf"-Team, das ungefähr alle vier Wochen nach den Gottesdiensten fair gehandelte Waren zum Verkauf anbietet. Auch bei Pfarrfesten und im Seniorenkreis wird bereits nur fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt.

Sie sind eingeladen, beim "Eine-Welt-Verkauf" zuzugreifen und mitzuhelfen, durch Ihren Konsum den Menschen in den armen Ländern eine Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

Was ist "Eine-Welt-Verkauf"? - Ganz einfach: Fairer Handel!

Die Anbau- und Produktionsbedingungen in der sogenannten "Dritten Welt" sind für die meisten Kleinbauern, Handwerker und Arbeiter menschenunwürdig und entsprechen kaum internationalen Standards. Vielfach werden Produkte unseres Alltags (Kleidung, Kaffee, Tee, Schokolade, Bananen, Südfrüchte, Fußbälle, Spielzeug, Rohstoffe für Industrie und Technik u.v.m.) zu Hungerlöhnen hergestellt, ohne ausreichenden Schutz für Gesundheit und Umwelt. Zudem arbeiten oft Kinder auf den Feldern oder in den Fabriken wie Erwachsene und haben keine Chance, eine Schule zu besuchen. Die Folgen sind strukturelle bitterste Armut, gesundheitliche Schäden, Abhängigkeit von schwankenden Rohstoffpreisen auf dem Weltmarkt, Dumpinglöhne und Umweltschäden.

Fair gehandelte Produkte und Waren sorgen für konstant höhere Preise und Absatzgarantien für bäuerliche Erzeugnisse, sodass die Menschen von ihrer Arbeit leben und ihre Familien ausreichend versorgen können. Fairer Handel sorgt auch für Bildung statt Arbeit für Kinder, ökologische Produktion und solidarisches Handeln. Der Faire Handel (englisch: Fair Trade) fördert kleinbäuerliche Strukturen, die angepasst sind an Klima, Natur und Kultur in den Entwicklungsländern. Der höhere Preis für Kaffee, Schokolade, Kleidung usw. ist der eigentliche Wert dieser Produkte, die ansonsten unter Weltmarktbedingungen unter Wert verkauft werden. Meist sind die Kleinbauern (Kaffee-, Tee-, Kakaobauern etc.) in Kooperativen zusammengeschlossen, die ihre Erlöse auch einsetzen für ihre Dorfgemeinschaft, indem sie Schulen, Wasserleitungen, medizinische Versorgung und andere soziale Dienste bezahlen und fördern.

Unabhängige Organisationen kontrollieren die Standards des Fairen Handels bei den Erzeugern und Produzenten und vergeben entsprechende Gütesiegel. Meist bekannt ist das grün-schwarze Fair-Trade-Siegel. In Deutschland ist es vor allem die GEPA, das größte Fair-Trade-Unternehmen, die eine breite Produktpalette fair erzeugter Waren anbietet. Die GEPA vergibt mittlerweile ein eigens Gütesiegel (Fair +), das unter strengeren Auflagen und Kriterien als das Fair-Trade-Siegel vergeben wird. Unter www.gepa.de finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

Auch in sogenannten "Weltläden" in vielen Städten wird eine breite Produktpalette fair gehandelter Waren angeboten. Dort finden Sie eine noch größere Auswahl. Außerdem organisieren die Weltläden verschiedene Aktionen, um die Idee des Fairen Handels und Konsums weiter zu verbreiten. Schauen Sie doch einfach mal in einen Weltladen hinein, in Landau www.weltladen-landau-pfalz.de oder Speyer www.weltladen-speyer.de 

Als Christen sind wir besonders den Armen dieser Erde verpflichtet, ihnen solidarisch zur Seite zu stehen und unseren Konsum nach der Botschaft des Evangeliums auszurichten und kritisch zu überdenken. Viele kirchliche Organisationen und Hilfswerke unterstützen die Idee des Fairen Handels und leisten auch Aufklärungsarbeit über die Folgen eines globalisierten Welthandels, der allein durch Großkonzerne und Kapitalmärkte bestimmt ist. Infos dazu finden Sie u.a. bei www.misereor.de

 

 

 

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In regelmäßigen Abständen werden nach dem dem Gottesdienst fair gehandelte Waren zum Kauf angeboten.

Hierzu gibt es Produkte von Kaffeebohnen, Reis, Tee über diverse Honigsorten, hin zu allerlei Schokoladensorten.

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